Implantologie

Wieder ein schönes Lachen erhalten

Unsere Zähne bestimmen maßgeblich...

... wie wir auf andere Menschen wirken. Schöne Zähne vermitteln ein Bild von Gesundheit und Stärke, wohingegen schadhafte oder gar fehlende Zähne verborgen werden. Man lacht und spricht weniger und wirkt dadurch verschlossener. Nicht zuletzt erfüllt ein vollständiger Zahnapparat seine primäre Funktion: das Kauen.

Doch leider sind gesunde Zähne nicht immer ein Leben lang gegeben. Was also tun, wenn Nachbarzähne nicht durch Beschleifen geschädigt werden sollen, im hinteren Seitenzahnbereich vielleicht gar keine benachbarten Zähne für eine feste Brücke vorhanden sind, oder die Prothese keinen Halt mehr findet?

Die Lösung stellen hier in vielen Fällen kleine, hochentwickelte Titanschrauben dar, die, in den Knochen gesetzt, die Zahnwurzel ersetzen können. Sobald sie eingeheilt sind, erfüllen sie die verschiedensten Funktionen: Auf ihnen kann ein einzelner Zahn ersetzt werden, sie dienen als Pfeiler für eine Brücke und auch Zahnersatz kann mit ihrer Hilfe wieder sicher befestigt werden. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten und Chancen für unsere Patienten.

Wenn Sie sich nach ausführlicher Beratung für diese Maßnahme entschieden haben, erfolgt zuerst eine gründliche Untersuchung. Dazu kommt, je nach Erfordernis, die Anfertigung von Röntgenbildern oder einem digitalen Volumentomogramm (dreidimensionales Röntgenbild). Auf Basis der Ergebnisse planen wir individuell den operativen Eingriff. Während der schmerzfreien Operation wird, in der Regel unter örtlicher Betäubung, die Mundschleimhaut über dem Kieferknochen mit einem kleinen Schnitt geöffnet, der Kieferknochen vorsichtig freigelegt und mit speziellen Bohrern das Implantatbett in den Knochen präpariert. Nach Einbringen der Titanschraube wird die Mundschleimhaut wieder verschlossen und wir geben dem Implantat Zeit, um im Knochen einzuheilen. Der Heilungsprozess dauert zwei bis sechs Monate, abhängig vom Umfang des Eingriffs. Danach ist das Implantat, das vom Immunsystem nicht als Fremdkörper erkannt wird, fest eingewachsen und kann mit dem eigentlichen Zahnersatz ergänzt werden.

In einigen Fällen ist es auch möglich, das Implantat sofort mit dem Zahnersatz zu versorgen. Über diese Möglichkeit werden wir Sie im Beratungsgespräch näher informieren. Ist dies nicht möglich, brauchen Sie sich aber keine Sorgen zu machen. Wir werden Sie für die Zeit der Einheilung mit einem Provisorium so versorgen, dass Sie gut zurecht kommen. In manchen Fällen ist für ein Implantat nicht genügend Knochen vorhanden. Hier haben wir die Möglichkeit, entweder mit der Entnahme von eigenem Knochen während des Eingriffs oder mit Knochenersatzmaterialien wieder neuen Knochen an der betroffenen Stelle wachsen zu lassen. So lässt sich auch dieses Hindernis in vielen Fällen lösen.

Navigiertes Implantieren

Navigationssysteme für den Straßenverkehr sind heute aus den meisten Autos nicht mehr weg zu denken. Sie helfen uns in unbekannten Gegenden schnell und sicher an das gewünschte Ziel zu kommen und erleichtern uns so die Fahrt. Mittlerweile werden Navigationshilfen auch in der Medizin bei komplexen Operationen angewendet. Dieser Trend - größtmögliche Sicherheit für den Patienten zu schaffen - setzt sich nun auch in der zahnärztlichen Implantologie immer mehr durch.

Haben sich Behandler und Patient auf die individuell beste Art des Zahnersatzes festgelegt, gilt es im nächsten Schritt die Anzahl und die Position der benötigten Implantate festzulegen. Im optimalen Fall richtet sich die Implantatposition dabei nicht nur nach dem Geschick des Operateurs, sondern vornehmlich nach der für den Zahnersatz erforderlichen Lage und den anatomischen Gegebenheiten. Hier ist die Frage zu beantworten, ob an der geplanten Stelle überhaupt genügend Knochen für ein Implantat vorhanden ist. Grundlage für die Navigationshilfe bildet ein dreidimensionales Röntgenbild (digitales Volumentomogramm, DVT), welches das Knochenangebot an der geplanten Implantatposition detailliert darstellt. Die genaue Implantatausrichtung kann dann mit Hilfe einer Computersoftware in dem 3D-Bild geplant werden. So ist gewährleistet, dass keine benachbarten Strukturen verletzt und das Implantat in der optimalen Größe ausgesucht werden kann.

Anhand klassischer Röntgenbilder ist diese Vorhersage nur eingeschränkt zu treffen, da die dreidimensionale Struktur des Hartgewebes auf nur zwei Dimensionen abgebildet wird. Auf dem Röntgenbild lässt sich also sehr gut die Höhe des Knochens in seiner maximalen Ausdehnung erkennen, nicht aber die Breite des Knochens oder die Form, in der er spitz zuläuft oder ein breites Implantatlager bietet. Daher bietet sich hier das navigierte Implantieren an, wie es in unserer Praxis die Regel ist. Wir erzielen somit in Sennfeld bei Schweinfurt ein optimales Ergebnis für Sie.